Weihnachtsfeier 2017

Gemütlicher und lehrreicher Jahresabschluss weckte Vorfreude aufs neue Imkerjahr

Die traditionelle Weihnachtsfeier des Vereins mit Kaffee, Stollen und Plätzchen fand dieses Mal in der Gaststätte „Zur Rotbuche“ in Hohenölsen statt, die damit voll besetzt war. Denn nicht nur Mitglieder waren anwesend, sondern auch Familienangehörige, die meist großen Anteil an der Imkerei haben. Für alle war es eine schöne Gelegenheit, sich über das vergangene Imkerjahr auszutauschen, über Erfolge oder Misserfolge zu berichten, Ratschläge zu geben oder einzuholen. Ein ganz besonderes Highlight war der Vortrag von Lutz Eggert, Bienenzüchter aus Jena. Ihn hatte die Vorsitzende Laura Dunse eingeladen und ihn gebeten über seine Arbeit zu berichten. Das tat er mit viel Humor, fundiertem Wissen und interessantem Material. Alles in allem war es ein gemütlicher und lehrreicher Jahresabschluss, der Vorfreude aufs neue Imkerjahr weckte.

Antje Dunse

~Info-Brief 01-2018

3. KW
19. Jan. 2018

Was zu tun ist:

  • Bienenstand kontrollieren
  • Wachs und Honig verarbeiten
  • Imkerliche Fortbildung nutzen

Am Bienenstand

Münster – (mh) Das neue Jahr hat begonnen und wir möchten Ihnen zunächst alles Gute für 2018 und eine erfolgreiche Bienenhaltung wünschen.

Am Bienenstand herrscht derzeit immer noch Ruhe, es wird allerdings nicht mehr lange dauern bis man an den ersten wärmeren Tagen auch die ersten Reinigungsflüge beobachten kann. Aufgrund der doch milden Temperaturen sieht man im Münsterland sogar schon die Blütenstände der Haselnuss. Was uns das Bienenjahr imkerlich bringen wird, ist ungewiss. Sie können sich aber sicher sein, dass wir Ihnen als Bieneninstitute auch in diesem Jahr über unsere Beiträge im Infobrief Fachinformationen zu ausgewählten Themen der Imkerei bereitstellen. Wir wollen Sie umfassend sachlich und fachlich informieren.

Die imkerlichen Außenarbeiten beschränken sich derzeit auf eine regelmäßige Standkontrolle, die Winterbehandlung gegen Varroose sollte längst abgeschlossen sein, es ist aber durchaus interessant bis zu drei Wochen nach der Behandlung den Milbenfall zu zählen. Die höchste Wirkung von Oxalsäuredihydrat ist etwa bei 14 Tagen nach der Applikation der Säure zu verzeichnen, Sie können also davon ausgehen, dass nach 21 Tagen bis zu 95% der auf den Bienenverbliebenen Milben gefallen sind. Auch dieser Wert gibt Ihnen Aufschluss über die Anzahl an Milben, die sich potentiell noch in Ihren Völkern befinden. Manch ein Imker wird sich erschrecken über die relativ hohe Anzahl gefallener Milben. Eine hohe Milbenbelastung kann im Herbst besonders in Gebieten mit hoher Bienendichte durch Reinvasion ausgelöst worden sein.

In den letzten Wochen erreichen uns vermehrt Anfragen zur Wirksamkeit von Oxalsäuredihydrat in der Herbst/Winterbehandlung bei durchbrütenden Völkern. Da es sich in der Regel um sehr kleine Brutflächen handelt, ist trotz vorhandener Brut immer noch eine ausreichende Wirksamkeit gegeben. Hier ist es wichtig, den Varroadruck von den Winterbienen zu nehmen. Es ist also ratsam trotzdem zu behandeln und eine leichte Reduzierung der Wirkung in Kauf zu nehmen.

In dieser Woche ist eine vielbeachtete Veröffentlichung der Landesanstalt für Bienenkunde in Hohenheim erschienen www.nature.com/ .Es wird darin ein neuer hocheffektiver, varroazider Wirkstoff beschrieben, der in Laborversuchen und Freilandversuchen mit Kunstschwärmen vielversprechende Ergebnisse erzielt hat. Bei aller Euphorie über diese guten Ergebnisse, ist der Weg bis zur Praxisreife und einer anschließenden Zulassung aber noch lang. Wir müssen davon abraten, diese Stoffe in Eigenregie auszuprobieren. Wenn sich die Ergebnisse in Feldversuchen wiederholen lassen, sind sehr gute Voraussetzungen für breitere Behandlungswege mit diesem neuen Wirkstoff gegeben.

Kontakt zur Autorin:

Dr. Marika Harz
Landwirtschaftskammer NRW
Bienenkunde Nevinghoff 40
48147 Münster
Telefon 49 (0)251 2376 663
E-Mail: marika.harz@lwk.nrw.de
www.apis-ev.de

 Interessante und hilfreiche Links
Varroawetter
 Varroabehandlung im Winter
Amerikanische Faulbrut (Ausbrüche und Sperrgebiete)

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Quelle: http://bienenkunde.rlp.de/I

Standortfragen

Einleitung:

Um sich mit den Bienen vertraut zu machen und erste Erfahrungen mit ihnen zu sammeln, ist für den Anfang ein fester Standort empfehlenswert. Dieser Standort muss sehr sorgsam ausgewählt werden: Er hat großen Einfluss auf den Erfolg der Bienenhaltung. Wird nur mit 1 oder 2 Magazinbeuten begonnen, so lassen sich Aufstellungsfehler im Nachhinein natürlich leicht korrigieren. Problematischer wird es, wenn ein fester Bienenstand oder ein Bienenhaus geplant und realisiert werden soll.

 

Gesetzliche Bestimmungen:

Die Bienenhaltung ist in den meisten Gebieten prinzipiell möglich, doch müssen lokale Besonderheiten beachtet werden.

In Thüringen ist die Bienenhaltung grundsätzlich überall erlaubt. Prinzipiell können Bienenvölker überall aufgestellt werde, sofern die Rechte anderer Grundstückseigentümer und Nachbarn gewahrt bleiben.

Eine neu beginnende Bienenhaltung ist der Thüringer Tierseuchenkasse in Weimar (vergibt Tierseuchenkassen-Nummer) und dem zuständigen Landwirtschaftsamt (vergibt Personen-Ident-Nummer) mitzuteilen.

Am besten, der Neuimker wendet sich an den Vorsitzenden des örtlichen Imkervereins, der ihn sicher gern bei diesen und den folgenden Fragen unterstützen wird.

 

Ungünstige Standorte:

Die Bienen sollten nicht in der Nähe von Großviehanlagen oder Stallungen (Pferde, Rinder, Schweine) auch nicht in der Nähe von Pferdekoppeln aufgestellt werden. Die Ausscheidungen der Tiere erhöhen die Stechlust der Bienen.

Ungünstig ist auch die Nachbarschaft eines Industriegebietes mit giftigen Abgasen, sie verursachen Bienenverluste.

Auch sollte man wegen der ständig vorhandenen Stechgefahr Orte meiden, an denen sich regelmäßig viele Menschen aufhalten (Kindergärten, Schulen Sportplätze, Altersheime, Krankenhäuser).

Zur Zeit des Reinigungsfluges im Frühjahr führen die Verunreinigungen, die die Bienen hervorrufen, bei Autolackierereien, Wäschereien oder ähnlichen Einrichtungen zu Problemen.

Am Standort sollte es keine unregelmäßigen starken Erschütterungen (z. B. in der Nähe eines Steinbruches oder einer Schrottverwertungsstelle) geben, damit die Bienen nicht in der Winterruhe gestört werden.

 

(Micro-) Klimatische Verhältnisse:

An Standorten, an denen sich leicht Kaltluft ansammelt und Nebel entstehen (z. B. in Geländemulden) oder ständig starke Winde wehen (z. B. Höhenlagen), wird die Bienenhaltung stark beeinträchtigt. Ungünstige klimatische Verhältnisse hemmen besonders die Frühjahrsentwicklung der Bienenvölker und beeinträchtigen damit Leistung und Ertrag. Außerdem begünstigen sie Krankheiten.

 

Nahrungsangebot:

Eine wichtige Voraussetzung für die Bienenhaltung ist eine ausreichende Nahrungsgrundlage für die Bienen. Sie muss die Bienen nicht nur ernähren, sondern auch dem Imker einen Mindestertrag an Honig garantieren. Ausschlaggebend dafür ist ein reichhaltiges Angebot an Pollen und Nektar während des gesamten Jahres im Umkreis von etwa 2 km um den Bienenstand.

 

Wasserstelle:

Wasser gehört zu den Lebensbedingungen der Bienen. Solange Flugbetrieb herrscht müssen sie ihren großen Wasserbedarf jederzeit decken können. Da die Bienen das Wasser im Stock nicht speichern, gewinnt eine natürliche Wasserstelle (Bach, Teich) in unmittelbarer Nähe an Bedeutung. Fehlt diese, muss der Imker eine künstliche Tränkstelle in der Nähe seiner Völker schaffen.

 

Umgebung:

Die Bienen brauchen zwar viel Sonne und frische Luft, ungehinderte Sonnenbestrahlung und Windeinwirkung schaden den Bienenvölkern jedoch. Bäume oder Hecken können Windschutz gewähren und können besonders in den heißen Mittagsstunden Schatten spenden. Wenn die Schutzpflanzen den Bienen zusätzlich noch Tracht bieten und sie zum sofortigen Hochflug zwingen, erfüllen sie gleich mehrere Zwecke. Vor allem letzteres hat vielfach große Bedeutung, um Belästigungen der Mitmenschen zu vermeiden. Ein möglichst abgelegener Ort reizt die ein- und ausfliegenden Bienen am wenigsten zum Stechen.

 

Himmelsrichtung der Fluglöcher:

Über die Ausflugrichtung entscheiden die örtlichen Bedingungen, so dass es dafür kein allgemeingültiges Rezept geben kann. Die vorteilhafteste Richtung ist die Himmelsrichtung Südost als Ausflugrichtung, weil die Flugfront so die Morgensonne „aus erster Hand“ erhält und vor den heißen Strahlen der Mittagssonne geschützt wird. Vor einer Ausflugrichtung nach Westen, zur Wetterseite hin, ist ebenso abzuraten wie nach Norden. Die Sonne ist das Lebenselement der Bienen und sollte deshalb nicht ständig von der Flugfront ferngehalten werden. Bei direktem Südausflug empfiehlt sich allerdings ein weit überstehendes Dach oder die schon erwähnte Anpflanzung von Bäumen als Schattenspender für den Sommer. So kann sich das Beuteninnere im Sommer nicht überhitzen. Im Winter bewirken die Schattenspender, dass die Bienen nicht schon bei den ersten Sonnenstrahlen aus dem Stock gelockt werden und in der Kälte erstarren.

 

Nachbarn:

Bienen sind nur in der unmittelbaren Nähe ihres Flugloches angriffslustig, das ist ein normales Schutzverhalten. Bereits in einem Abstand von ca. 3 m ignoriert die Biene normalerweise Menschen, es sei denn, dass die Menschen stark „duften“ oder durch hektische Bewegungen auf sich aufmerksam machen. Werden die Bienen durch natürliche oder künstliche Hindernisse vor der Flugfront gezwungen, hoch zufliegen, so behalten sie diese Flughöhe bis zur Trachtstelle bei.

Es gehört zu den Pflichten eines Imkers, unzumutbare Belästigungen seiner Umwelt von vorn herein auszuschließen. Die Rücksichtnahme auf die Nachbarn steht hierbei an erster Stelle. Alle geplanten Maßnahmen sollten im guten Einvernehmen mit den Nachbarn abgesprochen werden. Durch die Gespräche wird Verständnis für das Vorhaben erreicht, die Nachbarn werden darüber informiert, wie sie sich in der Nähe von Bienen verhalten sollten. Auch später ist es angebracht, bei den Nachbarn das Interesse an den Bienen wach zuhalten und ihnen Einblicke in das interessante Leben zu geben.

Belästigungen können nicht vollständig ausgeschlossen werden (Reinigungsflug, Schwärme), so dass ständig versucht werden muss, Einvernehmen mit den Nachbarn zu erreichen. Es versteht sich von selbst, dass Stecher (besonders angriffslustige Völker) vom Stand verbannt werden müssen. Die Ausflugrichtung sollte nicht direkt in Richtung der Nachbarn zeigen. Soll der Stand in unmittelbarer Nähe des Nachbargrundstücks errichtet werden, muss er durch eine ausreichend hohe und entsprechend lange Schutzwand abgeschirmt werden. Die Bienen sind dadurch gezwungen, das Grundstück des Nachbarn in ausreichender Höhe zu überfliegen, und die Stechgefahr wird eingeschränkt.

 

Öffentliche Wege:

Zu Wegen oder Straßen sollte ein Sicherheitsabstand von 20 m eingehalten werden, um Passanten nicht zu belästigen oder gar zu gefährden. Zusätzlich können die Bienen durch Hecken, Schilfwände, bewachsene Maschendrahtzäune zum sofortigen Hochfliegen gezwungen werden.

 

Bienen in der Kleingartenanlage:

Eigentlich müssten Bienen in Kleingartenanlagen willkommen sein. Die Bienen tragen durch ihre Bestäubungsleistung zu stabilen Obsterträgen in den Kleingärten bei. Problematisch ist, dass die Bienen in einem relativ kleinen Garten aufgestellt werden müssen und damit die Belästigungsgefahr für die Gartennachbarn steigt. Der angeblich verminderte Erholungswert und mangelnde Sachkenntnis (Bienen und Wespen werden nicht unterschieden, ein Insektenstich ist dann gleich immer ein Bienenstich) sind oftmals Gründe genug, die Imker aus den Kleingartenanlagen zu verbannen. In Kleingartenanlagen sind die größten und die am Rande liegenden Gärten für eine Bienenhaltung sehr gut geeignet.

 

Zusammenfassung:

Anfänger sollten den Rat eines erfahrenen Imkers einholen. Die Beuten werden an der höchsten Stelle des Grundstücks, mit den Fluglöchern in Richtung Südost aufgestellt.

Im Abstand von ca. 2 m wird eine Hecke (z. B.: Schneebeere = gute Bienenweide) vor die Flugfront gepflanzt, die die Bienen zum Hochfliegen zwingen.

Befinden sich im Flugkreis der Bienen kein Bach oder Teich, ist für eine Bienentränke (Korken in einem großen Blumenuntersetzer) zu sorgen.

Es sollten mit Rücksicht auf die eigene Familie und auf die Nachbarn „sanfte“ Bienen gehalten werden.

~Info.Brief 28-2017

für die 51. und 52 KW
21. Dez. 2017

Was zu tun ist:

Zum Jahresende

Mayen – (co) Wenige Tage vor Weihnachten ist auch für die Redaktion des Infobriefs die Zeit gekommen das nun zu Ende gehende Jahr zu resümieren. Ein Jahresrückblick ist aber wie immer schwierig, da die Bedingungen für Bienen und Imker von Region zu Region wieder sehr unterschiedlich waren und sind.

Ganzjährige vergleichende Trachtbeobachtungen helfen, ein Jahr zu beschreiben. Wann war Trachtbeginn? Gab es Trachtlücken? Wann war Trachtende? Gab es dabei Unterschiede in Deutschland?

Seit kurzem besteht die Möglichkeit den Trachtverlauf -täglich aktuell fortgeschrieben- jeweils ab Jahresbeginn im Internet zu verfolgen (>>>).

Hier kann man mittlerweile mehr als 200 elektronische Waagen des TrachtNets für Deutschland zusammenfassen oder aber nach Bundesländern, Regierungsbezirken oder Landkreisen getrennt betrachten. Voraussetzung ist natürlich, dass Waagen in den ausgewählten Regionen auch zur Verfügung stehen. Die Waagen liefern kontinuierlich Daten zum Futterverbrauch und Nektar- und Polleneintrag. Werden die täglichen Differenzen aufsummiert ergeben sich Jahr für Jahr anschauliche Verlaufskurven.

In den ersten Wochen des Jahres fressen die Bienen zunächst mehr als sie sammeln und die Bienenvölker werden leichter. Können Sie aber mehr sammeln als sie verbrauchen und Vorräte anlegen, kehrt sich die Trachtkurve um und beginnt zu steigen. Der tiefste Punkt dieser Kurve kann als Trachtbeginn definiert werden, wissend, dass die Bienen auch schon früher sammeln, aber halt weniger als sie verbrauchen. Der tiefste Punkt, also Trachtbeginn nach dieser Definition, war der 25. März für die deutschlandweit zusammengefassten Waagen. Regionale Zusammenfassungen ergeben leicht abweichende Werte. Gut erkennbar werden auch Trachtlücken. Mitte April kam es zu einem Kälteeinbruch. Dieser hielt bis etwa 28. April an. In dieser Zeit verloren die Völker im Schnitt wieder zwei Kilogramm an Gewicht, während der Frost vielerorts das Blütenmeer der Obstbäume zerstörte. Die Ernteausfälle der Obstbauern werden für Deutschland auf etwa 70% geschätzt.

Die Trachtverlaufskurven zeigen auch sehr gut das Trachtende, wenn die Gewichte wieder kontinuierlich bis zum Jahresende abnehmen. Aufgrund regnerischen Wetters endete die Tracht im Bundesschnitt bereits sehr früh am 25. Juni mit dem höchsten Punkt der Trachtverlaufskurve (>>>), auch hier wissend, dass danach noch in einigen Regionen die Bienen fleißig weiter sammeln konnten. So fanden die Bienen zum Beispiel in Teilen Bayerns gute Waldtrachtbedingungen vor.

Die Frühtrachternte der Imker in Deutschland lag entsprechend unserer Umfrage bei 16,4 kg/Volk, mit überdurchschnittlichen, von Raps geprägten Ergebnissen im Osten und teilweise enttäuschenden Werten in den Stadtstaaten und anderen Großstädten. Wir berichteten im Infobrief 19/17.

Die Ernteerträge der Sommer- und Spättrachten unterlagen insgesamt einem deutlichen Süd-Nordgefälle und lagen im Mittel bei 15,5 kg/ Volk (Infobrief 27/17). Beide Ernten zusammen erbrachten deutschlandweit 31,9 kg/Volk und lagen damit im mittleren Bereich der letzten Jahre.

Das Imkerjahr 2017 begann aber auch mit einer überdurchschnittlichen Winterverlustquote von etwa 20 %, wobei die Werte zwischen weniger als 15 % (z.B. in Teilen von Rheinland-Pfalz und Hessen) und mehr als 25 % (u.a. Saarland, Sachsen, Berlin) schwankten (IB 8/2017).

Das nach wie vor größte Problem der Imkerei in Deutschland ist immer noch die Varroamilbe. Hier gibt es zwar keine allgemeingültigen Erhebungswerte wie beim Trachtverlauf, den Honigernten und Verlustermittlungen, aber indirekt spiegeln die Beratungsanfragen und Probeneinsendungen an den Bieneninstituten und Beratungsstellen die Situation wieder. Auch die Zugriffsraten auf das Internetportal „Varroawetter“ liefern Orientierungspunkte. Im Gegensatz zu früheren Jahren wurden im Oktober sehr viele Abfragen an das „Varroawetter“ gestellt. Die Frage, ob dies eine erhöhte Behandlungsnotwendigkeit wiederspiegelt, muss zunächst unbeantwortet bleiben. Parallel dazu gab es aber vermehrte Beratungsanfragen und Einsendungen toter Bienen. Fast alle Proben wiesen hohe Milbenzahlen auf.

Die jetzt vorliegende Auswertung unserer Erhebung zu den Spätsommer- und Herbstverlustraten zeigt fast gleiche Werte wie unsere Erhebung ein Jahr zuvor. Beide Male lag die Quote bei 3,9%, wenn man die eingewinterten Völker und die verlorenen Völker je Region aufsummiert und in Beziehung setzt. Und da die Erfahrung zeigt, dass man von den Herbstverlusten auf die Winterverluste hochrechnen kann wird auch im jetzt begonnenen Winter voraussichtlich wieder etwa jedes fünfte Bienenvolk eingehen, im Norden Deutschlands etwas weniger, im Süden mehr – so zumindest eine vorläufige Prognose auf der Basis der bisher vorliegenden Daten, Erfahrungen und Beobachtungen.

Kontakt zum Autor: Christoph.Otten@dlr.rlp.de

 

Zum Schluss

12 Autoren aus 6 Bieneninstituten haben in den 28 Ausgaben des diesjährigen Infobriefs versucht, ihr Fachwissen an die Imkerpraxis weiterzugeben. Wir hoffen, dass der ein oder andere Tipp für Sie hilfreich war.

Mit dem ersten Infobrief zu Jahresbeginn haben wir 24.057 Abonnenten erreicht. Mit der vorliegenden letzten Ausgabe des Jahres sind es mittlerweile 27.010 Leser, eine Zunahme von fast 3.000 neuen Abonnenten.

Die vielfältigen Informationen flossen aber nicht nur von uns zu Ihnen, sondern mehr als 40.000 Rückmeldungen kamen von Ihnen im Rahmen unserer Umfragen zu uns zurück. Diese Datenfülle ermöglichte es erst die vielfältigen Analysen und Aussagen zur Situation der Bienen und Imkerei in Deutschland und den angrenzenden Regionen zu erarbeiten. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle nochmals recht herzlich bedanken. Wir wünschen Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr in Gesundheit und Zufriedenheit.

Die Redaktion

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ACHTUNG! Bienendiebe!

Ronny Kern (Steinsdorf) wurden in den zurückliegenden drei Wochen drei besetzte Magazinbeuten gestohlen. Die Magazine sind Eigenanfertigungen (innen Dadant-Maß) und haben vorn und hinten eine farbige Nummer. Auch die Blechdeckel sind Spezialanfertigungen, die es so nicht im Fachhandel zu kaufen gibt.

Wer kann Ronny bei der Wiederbeschaffung seines Eigentums helfen? (Tel.: 0170 6744575).

Im nachfolgenden Artikel aus der OTZ vom 25. Nov. 2017 wendet sich Ronny an die Öffentlichkeit.

Vorbeugende Maßnahmen

  • Magazine und Deckel außen und innen auffällig kennzeichnen
  • alle beweglichen Teile – auch alle Rähmchen – mit dem eigenen Namen versehen.
  • Zur Kennzeichnung Brenneisen (teuer) oder Edding verwenden.

Marcel Hilbert

Belohnung für Tipps zu Bienen-Dieben

Dem Steinsdorfer Imker Ronny Kern wurden bei Wünschendorf drei Bienenvölker gestohlen. Nun ist er verunsichert

Wünschendorf. „Die wussten genau, was sie mitnehmen.“ Ronny Kern deutet auf die U-förmig angeordneten Holzkisten mit Metalldeckel. Mittendrin klafft eine Lücke, seit Mittwochmorgen. Da entdeckte der 40- jährige Berufsimker aus Steinsdorf, dass drei Kisten fehlten. Und damit drei Bienenvölker, die er hier, in einem kleinen, von außen kaum einzusehenden Waldstück für die kalte Jahres zeit stationiert hat. Zeugt schon der Tatort des Bienendiebstahls für ihn davon, dass sich hier jemand auskannte, so wird dies von einem weiteren Indiz in seinen Augen noch unterstrichen: „Es wurden nicht einfach die drei Bienenstöcke weggetragen, die am nächsten zur Straße stehen, es sind ausgerechnet die stärksten Völker, die fehlen.“ Hunderte Völker an 15 Standorten im Kreis

Dass es drei und nicht mehr gestohlene Bienenvölker waren, sei klassisch, sagt er: „Drei solcher Kisten bekommt man in den Pkw, auch wenn sie mit etwa 40 Kilogramm pro Kiste womöglich von zwei Leuten transportiert werden mussten.“ Es ist, glücklicherweise für ihn, nicht seine eigene Erfahrung aus der er spricht, blieb er doch seit Beginn seiner Imkertätigkeit                         2007 von Diebstählen verschont. „Vandalismus ja, aber noch nie wurden Völker geklaut.“ Doch sei er ja im Gespräch mit anderen Imkern, die schon Diebstahlopfer wurden.

Nun muss er sich selbst dazu zählen. „Die Tat muss sich in den letzten 14 Tagen ereignet haben“, sagt er. So lang sei er nicht an der Stelle bei Wünschendorf gewesen, die er nun schon acht Jahren nutzt. Es ist einer von 15 Standorten im Landkreis Greiz, auf die er nach eigenen Angaben seine mehreren Hundert Bienenvölker verteilt hat. Das ist auch ein Grund n dafür, weshalb jetzt neben dem wirtschaftlichen Schaden – ein Bienenvolk sei etwa 300 Euro Wert und liefere Honig für 400 Euro im Jahr – vor allem die Unsicherheit den Bio-Imker umtreibt. Schließlich könne er nicht jeden der Standorte rund  um die Uhr im Blick haben.

Zumindest hat er nun an allen Plätzen Kameras installiert, die  hoffentlich von weiteren Taten abschrecken. Und er ist fest entschlossen, alles zu unternehmen, um die Bienendiebe zu erwischen. Deshalb hat er eine Belohnung von 1000 Euro ausgelobt für Hinweise, die zur Ergreifung des oder der Täter führen. „Das entspricht dem Wert der Völker und deren Behausungen.“

Was letztere angeht, so erklärt Ronny Kern, so hätten diese ein eher unübliches Maß, nämlich ein besonders großes. „Das heißt, dass man die Bienenvölker nicht einfach in Kisten mit den in unserer Region üblichen, kleineren Abmessungen umsetzen kann.“ Er hofft, dass die großen, mit einer Nummer versehenen Holzbehälter mit den selbsthergestellten Blechdeckeln auffallen.

Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

Meine Hoffnung ist, dass vielleicht jemand in den vergangenen Tagen mitbekommen hat, wie sein Nachbar plötzlich neue oder erstmals Bienenvölker bei sich aufstellt.“ Zeugen mit Hinweisen könnten sich an die Polizei, aber auch direkt an ihn wen- , den, sagt er. Die Polizei hatte Ronny Kern noch am Mittwoch eingeschaltet, diese hat nun die Ermittlungen aufgenommen, wie es im Polizeibericht heißt.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Greiz, Telefon: (03661) 62 10, zu melden. Den Bio-Imker selbst erreicht man unter Telefon (0170) 6 7445 75.

Quelle: OTZ 25. Nov. 2017, Ausgabe Zuelenroda, Seite 19

~Info-Brief 27-2017

für die 47. KW
17. Nov. 2017

Was zu tun ist:

  • Varroakontrolle
  • Vorbereitung der Winterbehandlung
  • Schutz vor Schädlingen

Am Bienenstand

Mayen – (co) Auch wenn jetzt auf den Bienenständen langsam Ruhe eingekehrt ist, darf die Varroamilbe nicht in Vergessenheit geraten. Nahezu alle Bienenvölker werden weiterhin parasitiert. Abhängig von der Befallsentwicklung im Jahresverlauf, dem Behandlungserfolg im Sommer und der standortabhängigen Reinvasion von Milben wird eine Winterbehandlung in der Regel notwendig sein. Als Faustregel gilt: Fällt im Winter in brutfreien Völkern innerhalb von zwei Tagen mehr als eine Milbe muss eine Behandlung durchgeführt werden. Infrage kommen aufgrund der niedrigen Temperaturen nur Oxalsäure oder Milchsäure, da diese im Gegensatz zur Ameisensäure oder Thymol nicht auf Verdunstung beruhen, sondern von den Bienen (Oxalsäure träufeln) oder direkt vom Imker (Milchsäure versprühen) verteilt werden. Das Verdampfen der Oxalsäure besitzt keine Zulassung in Deutschland. Langjährige Erfahrungen haben gezeigt, dass diese Eingriffe den Bienen im Winter kaum oder nicht schaden. Beim einmaligen Träufeln von 30 bis 50 ml Oxalsäuredihydratlösung (ad us. vet.) je nach Volksstärke auf die in Wabengassen sitzenden Bienen sollten diese idealerweise eng in der Wintertraube sitzen, da dann die Verteilung zwischen den Bienen optimal verläuft. Zweizargige Völker sollten „aufgeklappt“ werden, um gezielt in die Wintertraube zu träufeln.

Setzt man die Milchsäure ein, ist jede besetzte Wabe einzusprühen, dabei werden je Wabenseite 8 ml Milchsäure in ad us. vet Qualität ausgebracht. Diese Behandlung erfolgt zweimal in einem Abstand von ca. 7 Tagen.

Bei der Behandlung sollten die Bienenvölker möglichst brutfrei sein. Dies ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Mitte Dezember vor der Wintersonnenwende der Fall. Unsere langjährigen Erhebungsdaten bestätigen jedes Jahr aufs Neue, dass die Imker, die im Dezember die Winterbehandlung durchführen, die geringsten Winterverluste zu verzeichnen haben. Weitere Informationen zu allen zugelassenen Varroaziden und Bezugsquellen finden Sie unter: https://www.lwg.bayern.de/bienen https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/104406
Kontakt zum Autor: Dr. Christoph Otten christoph.otten@dlr.rlp.de

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Übersicht über neue Faulbrutmeldungen
http://tsis.fli.bund.de
Blühphasenmonitoring
http://bienenkunde.rlp.de/
Varroawetter
www.varroawetter.de

Quelle: http://bienenkunde.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/5B300A625864EBCEC1257FD5002FCF0D/$FILE/Infobrief_2017_27.pdf

~Info-Brief 26-2017

für die 41. KW
13. Okt. 2017

Was zu tun ist:

  • Futterkontrolle
  • Varroakontrolle
  • Vorbereitung der Winterbehandlung
  • Schutz vor Schädlingen

Am Bienenstand

Letzte Arbeiten -Kontrolle der Futterversorgung

Deggendorf (eh) In der Regel sind ab Mitte Oktober die Futtertröge oder Futtereimer bereits entfernt, die Völker sind ausreichend mit Futter versorgt. Nachfütterungen mit Flüssigfutter sollten nur noch ausnahmsweise – dann direkt am Bienensitz – erfolgen. Besser ist es bei Bedarf überschüssige Futterwaben von gut versorgten Völkern in das eine oder andere bedürftige Volk einzuhängen. Bei frühem Blühbeginn und entsprechend guter Witterung können im Herbst an manchen Standorten mit Zwischenfrüchten wie Phacelia und Senf oder nach einer ergiebigen Tracht z.B. aus dem „indischen“ Springkraut oder aus einer Räuberei die Waben so voll getragen worden sein, dass die Bienen in der Wintertraube auf vollen Futterflächen sitzen müssten.

Im Fall von zu viel Futter in allen Waben entfernen wir am Rand volle Futterwaben (überwintern diese kühl und trocken), rücken den Wabenblock in der Mitte auseinander und hängen je nach Volkstärke wenigstens 2 Leerwaben (ehemalige Brutwaben) in der Mitte ein. Wenn dies früh genug noch in einer warmen Wetterphase gemacht wird, können normale Bienenvölker auch noch im Oktober durch Umtragen von Vorräten aus den vollen Waben das Winterfutter ausreichend und gleichmäßig auf alle inneren Waben verteilen und so für genügend leere Zellen im Wintersitz sorgen.

 

Umweiseln von Völkern

Wirtschaftsvölker mit älteren Königinnen oder unbefriedigende Völker kann man nach der Einfütterung, im September und Oktober noch ohne Probleme umweiseln. Voraussetzung ist natürlich, dass man noch zusätzliche Königinnen am Stand hat.

Ein Beispiel für eine einfache Methode zur späten Umweiselung:

Bis zum Herbst werden die letzten begatteten Königinnen in einigen wenigen Mehrwabenkästchen belassen. An einem warmen Herbst-tag entfernt man die alte Königin aus dem Wirtschaftsvolk, wartet noch etwa 2 Stunden die Weiselunruhe des Volkes ab, setzt dann das unten geöffnete Begattungskästchen mit samt der gezeichneten neuen Königin auf das geöffnete Spundloch (Futterloch im Deckel) oder auf ein etwa faustgroßes Loch in der Folie und gibt eine Leerzarge mit Deckel darüber. Bei warmer Witterung vollzieht sich die Vereinigung in der Regel innerhalb kurzer Zeit ohne Probleme.

Ein kalter Wintersitz ist besser als ein feuchter Sitz der Winterbienen. Früher empfahl man ein offenes Abzug-Loch im Beutendeckel, über das die Feuchtigkeit aus der Beute mit der Zugluft entweichen kann. Heute können wir die Bodeneinlage / Windel aus dem Gitterboden dauerhaft ziehen und so für eine trocken-kalte Überwinterung sorgen, die feuchte Luft kann gut raus, die Gefahr der Schimmelbildung an den Rand-Waben wird deutlich reduziert. Mit diesem „Kaltsetzen der Völker“ – spätestens dann wenn die ersten Nacht-fröste auftreten – können wir auch versuchen die Völker vom weiteren Brüten abzuhalten.

 

Varroa-Befall kontrollieren und Winterbehandlung vorbereiten

Die Überprüfung des natürlichen Abfalls der Varroamilben mit dem Gitterboden ist auch im Oktober einfach durch Ziehen der eingelegten Bodeneinlage (frühestens 12 Tage nach der letzten AS-Behandlung) durchführbar. Bei einem natürlichen Milbenabfall von mehr als 0,5 Milben pro Tag ist in jedem Fall eine Winterbehandlung (im brutfreien Zustand) durchzuführen. Imker, die im Winter bereits bei der Überprüfung auf Brutfreiheit bzw. zur Winterbehandlung eine Sprühbehandlung mit Milchsäure 15% ad.us.vet einsetzen wollen, sollten im Oktober bei der letzten kurzen Kontrolle der Völker aus jeder Zarge jeweils eine Randwabe entnehmen und alle Waben auf der Auflageschiene bewegen, so dass die Verkittung gelockert ist. Die so entstandene leere Wabengasse erleichtert dann später bei der Sprüh-Behandlung das Verschieben und das schonende Ziehen der Waben aus der Wintertraube ganz entscheidend. Damit auch eine Träufelbehandlung im Winter gut funktioniert, sollten im Oktober noch vorhandene Wachsbrücken zwischen den Waben entfernt werden.

 

Schutz vor Mäusen

Die Zuwanderung von Mäusen an die Wohnbereiche in Dörfern und Städten hat bereits im September wieder begonnen. Für Spitzmäuse und Feldmäuse sind Bienenstände am Waldrand oder in der Flur ein sehr attraktiver Überwinterungsplatz. Feld-und Hausmäuse nutzen jede Gelegenheit und können ein Nest in einem unbenutzten Wabenbezirk bauen und dann das Volk in der Wintertraube erheblich stören! Unruhe, vermehrte Futteraufnahme und Ruhr im betroffenen Bienenvolk und eine massive Verschmutzung von Beute und Waben können die Folge sein. Dort wo sie vorkommen besuchen die deutlich kleineren Spitzmäuse Bienenvölker sehr gerne, um sich mit Bienen vom Rand der Wintertraube eine nachhaltige gute Nahrung zu beschaffen. Durch rechtzeitiges Anbringen von Fluglochkeilen mit 6mm Höhe der Öffnung oder durch Anbringen eines punktgeschweißten Drahtgitters (6mm Maschenweite) vor das Flugloch können diese ungebetenen Gäste in der kalten Jahreszeit problemlos ausgesperrt werden.

 

Weitere Vorsorgemaßnahmen

Zum Schutz vor Meisen und Spechten kann vor die Flugfront ein grobmaschiges Kunststoff-Netz gespannt werden; mitunter werden dazu auch Gepäck-Netze für die Ladungssicherung bei PKW-Anhängern verwendet.

Gegen Schäden durch Waschbären, die in der Nähe zu Bienenständen in den vergangenen Jahren häufiger vorkommen, hilft ein sehr gut abgedichtetes / vollständig geschlossenes Bienenhaus oder eine gute Versicherung. Mitunter hilft auch nur ein Wechsel des Standortes. Am Bienenstand sollten im Wind klappernde Teile sowie schlagende Äste entfernt werden damit während der Winterruhe keine anhaltenden Erschütterungen bei Bienenvölkern verursacht werden können. Bei vielen Imkern sind die Bienenvölker in diesem Jahr in einem guten bis sehr guten Zustand. Der Winter kann kommen und die Vorbereitungen für die Honigvermarktung bis Weihnachten haben begonnen. Die Preise für Honig sind weiterhin gut und stabil. Die Teilnahme an einem der noch in verschiedenen Regionen angebotenen Honigkurse und Wachskurse wird im Hinblick auf die Erzeugung bester Produkt-Qualitäten generell und speziell auch für die Herstellung von qualitativ hochwertigen Bienenwachskerzen sehr empfohlen.

Kontakt zum Autor: Erhard Härtl
Fachberater für Bienenzucht in Niederbayern
Fachzentrum Bienen an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau mit Dienstsitz am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Deggendorf
Tel.: 0991 208-159

Quelle: http://bienenkunde.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/5B300A625864EBCEC1257FD5002FCF0D/$FILE/Infobrief_2017_26.pdf

~Info-Brief 25-2017

für die 38. KW
22. Sep. 2017

Was zu tun ist:

  • Futtervorrat kontrollieren
  • Pollenversorgung sichern
  • Varroa-Befall kontrollieren und behandeln

Met und seine Vermarktung

Hohenheim (kw) Bei kaum einem anderen Getränk ist es heute möglich, so viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen zu erzeugen, wie beim Honigwein bzw. Met. Entscheidend für den Aufbau eines Honigweins und seinen Geschmack sind folgende Hauptfaktoren:
– Honigsorte,
– Gewürzwahl,
– Wasserqualität,
– Gärbedingungen,
– Endalkoholgehalt und
– Restzuckergehalt.
Das sind nur die wichtigsten Kriterien. Dazu kommen die Lagerbedingungen, die Wahl der Hefe, das Füllverfahren und einiges mehr dazu. Dies alles ergibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, so dass kein Met dem anderen gleicht. Anders ausgedrückt: wenn aus einer identischen Honigsorte zehn Imker versuchen einen Honigwein herzustellen, dann werden auch 10 unterschiedliche Produkte entstehen. Um trotzdem seinem Kundenkreis eine nahezu gleichbleibende Geschmacksrichtung anbieten zu können, ist es wichtig, laufend Aufzeichnungen zu führen, um sich damit ein festgelegtes Rezept zu schaffen. Für welche Herstellungsart und welche Produktrichtung sich der Imker auch immer entscheidet, wichtig ist, dass nur reintöniger, fehlerfreier Met auf den Markt kommt. Durch schlechte Qualitäten wird der Konsument nachhaltig vergrämt und ihm so die Neugier auf einen erneuten Metkauf genommen. Damit dies gelingt, ist es notwendig, sich ein fundiertes Fachwissen über Gärtechnik und Kellerwirtschaft anzueignen. Der Met Ansatz in der Gärphase ist quasi ein Lebewesen, dem es möglichst gut gehen sollte. Deshalb muss der Imker die entscheidenden Einflussfaktoren kennen. Hilfreich sind hier die wenigen Fachbücher, die der Buch-handel bietet und natürlich der Besuch von entsprechenden Kursen.

Ein großes Problem, das die Weinwirtschaft seit langem gelöst hat, ist die Beschreibung von typischen Geschmacksrichtungen. Jeder Weinliebhaber kann sich unter einem Trollinger oder Spätburgunder, einem Sauvignon oder Riesling in etwa vorstellen, welches Produkt er nach der Bestellung im Restaurant im Glas erwarten wird. Beim Met fehlt dies leider vollständig und es ist in dieser Richtung auch keine Regelung in Sicht. Der Metkäufer wird letztendlich mit einem Produkt konfrontiert, dass er zunächst nicht einordnen kann und von dem er vielleicht auch eine ganz andere Vorstellung hat. Es bleibt also ein gewisses Restrisiko, ob man mit einer Geschmacksrichtung konfrontiert wird, die man positiv oder eher negativ bewertet. Immer wieder hört man von Mitmenschen, die, wenn man sie auf Met anspricht, kopfschüttelnd abwinken und sagen: „kenn ich, schmeckt mir nicht“. Offensichtlich ist beim ersten Kontakt mit diesem Produkt etwas schief gegangen. Es fehlen uns einfach Kriterien, die im Vorfeld die Geschmacksrichtung definieren könnten.

Was also tun? Damit es möglichst vielen schmeckt, sollte der Imker nicht versuchen, extrem trockene, also Restzucker arme Honigweine oder nur schwach alkoholische Qualitäten herzustellen. Erfahrungsgemäß liegt man mit einem moderaten Restzuckergehalt um 120 g/l und einem Alkoholgehalt um 15%, im richtigen Bereich. Wichtig ist auch die Farbe, die goldgelb am attraktivsten erscheint. Das landläufige Image, Met ist eher lieblich, schmeckt nach Honig, hat eine eher dunklere Färbung und ist alkoholreich, wird damit erreicht. Eher unangenehm und abstoßend werden ein zu hoher Zuckergehalt, vor allem aber ein Zuviel an Gewürzen empfunden. Wir wollen ja keine Glühweintypen herstellen. Der Imker als Hersteller neigt auch etwas dazu, das entstandene Produkt eher positiv zu sehen. Er hat ja auch viel Zeit, Arbeit und natürlich auch Honig investiert. Es empfiehlt sich aber immer, eine neutrale Bewertung in gemütlicher Runde im Bekanntenkreis durchzuführen, bevor der Met z.B. auf dem Weihnachtsmarkt angeboten wird. Dies gilt vor allem für die Neueinsteiger.

Da der Konsument auch mit dem Auge kauft, ist auf die Flaschenpräsentation großen Wert zu legen. Hier bietet der Handel eine große Auswahl an Größen und Formen an. Viel Phantasie kann man bei der Gestaltung eines zur Flasche passenden Etiketts entwickeln. Hier lohnt sich auch eine Erkundungstour durch den gut sortierten Getränkehandel, die einem reichlich optische Anregungen geben kann.

Kontakt zum Autor: Klaus.Wallner@uni-hohenheim.de

Universität Hohenheim
Landesanstalt für Bienenkunde
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Standbesichtigung im Sep. 2017 bei Gerd Gulich

Standbesichtigung bei Vereinsmitglied Gerd Gulich

Mittlerweile zur schönen Tradition ist die Standbesichtigung bei einem der Vereinsmitglieder in den Sommermonaten geworden. In diesem Jahr wetterbedingt erst am 15. September trafen sich mehr als 20 Mitglieder in den frühen Abendstunden bei Gerd Gulich in Kleinreinsdorf. In herrlicher Lage und bei gutem Wetter versammelte man sich um dessen Völker. Gerd Guhlich, der das Handwerk vom Vater mitbekommen und übernommen hat, ist ein Imker mit Leib und Seele und hatte einiges zu zeigen und zu erklären. Denn wie heißt es so schön: „Drei Imker, vier Ansichten …“. So war es vor allem für diejenigen von uns, die das Hobby noch nicht so lange betreiben, auch eine interessante Lehrstunde. Außerdem beteiligt sich Gerd Gulich an einem deutschlandweiten Projekt, bei dem mittels einer zur Verfügung gestellten Stockwaage, Daten direkt aus einem Bienenstock per Satellit an zentrale Stelle übermittelt werden und so ein Controlling-Netzwerk aufgebaut und verschiedene Daten ausgewertet werden können. Auch das konnte man sich anschauen. Nach der Besichtigung wurde noch bei Rostern und Grillfleisch gefachsimpelt. Danke an Gerd Gulich und Mike Schaller, der bei den Vorbereitungen mit geholfen hat und am Rost stand, für diesen schönen und interessanten Abend.

Antje Dunse

~Info-Brief 24-2017

für die 38. KW
15. Sep. 2017

Am Bienenstand – Bienenwachs und Mittelwände
Ein Gastbeitrag von Dr. Sebastian Spiewok

Berlin(ssp) Die Qualität des Bienenwachses ist seit den jüngsten Wachsverfälschungen wieder ein viel diskutiertes Thema. Ein Rückblick: Von 2015 bis in dieses Jahr hinein haben in Deutschland mindestens vier Hersteller Mittelwände aus Wachs mit erhöhten Paraffin-oder Stearinanteilen auf den Markt gebracht. Auch in den Nachbarländern sorgte vor allem Wachs mit Stearin für Aufsehen. Die daraus gefertigten Mittelwände schädigen die Brut, wie Studien in Belgien inzwischen belegt haben. Die Königin bestiftet flächig die Brutwaben, doch junge Brut stirbt ab. Dadurch entsteht ein löchriges Brutbild, das auf den ersten Blick leicht mit Inzucht oder Brutkrankheiten verwechselt werden kann. Mancher Imker wird daher heute noch die Ursache für seine Probleme nicht erkannt haben. Analysen können hier für Aufschluss sorgen, doch leider sind sie nicht ganz billig. Mit dem sogenannten Thie-Test können Sie das Wachs aber grob auf Stearinzusatz überprüfen. Dazu legen Sie ein Stück Mittelwand mithilfe eines Gewichts über Nacht in Wasser. Erscheint am nächsten Tag auf dem getrockneten Wachs eine weiße Schicht, die Sie nicht wie die bekannte Wachspatina mit einem Haarfön entfernen können, ist es sehr wahrscheinlich mit Stearin versetzt.

 

Qualität fördern

Zurzeit trauen einige Mittelwandhersteller dem Wachs der Imker nicht, weil darin gestrecktes Wachs gelandet sein könnte. Sie greifen lieber auf Importware mit Zertifikat zurück. Auf der anderen Seite mistrauen nicht wenige Imker den Herstellern, da Importware die jüngsten Probleme schließlich erst ausgelöst hatte. Um die Situation zu klären, sind Anstrengungen von vielen Seiten nötig. Grundsätzlich sind die Hersteller und Händler für die Qualität ihrer Produkte verantwortlich. Diese können sie durch ein entsprechendes Qualitätsmanagementsystem sicherstellen. Imker sollten beim Einkauf von Mittelwänden verstärkt auf Qualität achten. Die einzelnen Auslobungen, mit denen Mittelwände beworben werden, sollen im Folgenden kurz erläutert werden.

Pestizidfrei: Es gibt vermutlich kein gänzlich pestizidfreies Bienenwachs. Korrekt wäre daher die Angabe einer Bestimmungsgrenze, oberhalb derer keine Pestizide gefunden wurden.

Pestizidarm: Für Bienenwachs im Imkereibereich wurden keine Höchstmengen für Rückstände festgelegt. Es gibt auch keine gesetzliche Definition des Begriffes „pestizidarm“. Daher darf im Prinzip jedes Wachs „pestizidarm“ genannt werden. Nur ein Blick auf ein beigelegtes Analysezertifikat zeigt, nach welchen Rückständen mit welcher Bestimmungsgrenze gesucht wurde.

Varroazidfrei: Varroazide machen zwar den Löwenanteil der Rückstände aus, aber andere mögliche Belastungen fallen bei dieser eingeschränkten Analyse unter den Tisch. Das kann durchaus problematisch sein. Ein Beispiel: Afrikanisches Bienenwachs ist zwar meist frei von Varroaziden, in manchen Fällen enthält es jedoch recht hohe Rückstände einzelner Wirkstoffe aus der Landwirtschaft oder der Mückenbekämpfung.

Biowachs: Da die EG-Ökoverordnung nur Lebensmittel betrifft, fällt Bienenwachs nicht in deren Geltungsbereich. Folglich gibt es auch kein Bienenwachs mit Ökosiegel. Die einzige bestehende Regelung für „Biowachs“ ist, dass es aus zertifizierten Bioimkereien stammen muss –Höchstgrenzen für Rückstände fehlen. Belastetes Biowachs kann also nicht beanstandet werden. Die Bioverbände gehen in ihren Bestimmungen allerdings über die Regelungen der EG-Ökoverordnung hinaus. So dürfen Mittelwände bei Bioland und Demeter nur aus Entdeckelungs- und Naturbauwachs bestehen. Auf diese Weise wird einer eventuellen Anreicherung von Schadstoffen vorgebeugt.

„100 % Bienenwachs“ oder „reines Bienenwachs“: Jeder Imker erwartet natürlicherweise, dass in Mittelwänden aus Bienenwachs nur Bienenwachs enthalten ist. Das mag in der Regel auch der Fall sein. Aufgrund eines fehlenden Standards für Bienenwachs in der Imkerei bieten in einem Rechtsstreit aber auch diese Aussagen allein momentan keine Sicherheit. So ist das Wort „rein“ mehrdeutig, da es schlicht bedeuten kann, dass das Wachs frei von Schmutzpartikeln ist.

Zertifikate: Wenn Sie entsprechend ausgelobte Ware kaufen, sollten Sie sich die jeweiligen Versprechen belegen lassen. Inzwischen legen viele Händler Zertifikate bei oder stellen diese auf ihrer Internetseite bereit. Fehlt ein solcher Nachweis, sollten Sie den Hersteller oder Händler darauf ansprechen. Achten Sie darauf, dass die Analysen von einem bekannten europäischen Labor durchgeführt wurden. Außerdem sollten Sie bei Zertifikaten mit lange zurückliegendem Datum stutzig werden. Überprüfen Sie die angegebenen Rückstandsuntersuchungen auf deren Umfang: Die Analysen sollten neben den international eingesetzten Varroaziden auch eine große Palette an Pflanzenschutzmitteln und Bioziden umfassen.

 

Ein Standard fehlt

Im Rahmen der jüngsten Affäre hat sich erneut gezeigt, dass im Imkereibereich ein Standard fehlt, der die Qualität von Bienenwachs definiert. Ist das Wachs gestreckt, hat der Imker aufgrund des Fehlens eines festgelegten Standards keine Handhabe in einem Rechtsstreit – es sei denn, die Mittelwände erfüllen ihre Funktion nicht, da sie zusammensacken oder die Brut abtöten. Um einen gesetzlichen Standard festzulegen, müssten die zuständigen Behörden Akteure aus Imkerei, Politik, Analytik, Wissenschaft und Handel an einen Tisch bringen. Damit dies geschieht, müssen die Imkerverbände am Ball bleiben. Bislang zeigten sich die Behörden hinsichtlich eines gesetzlichen Standards jedoch eher zögerlich. Eine Variante wäre daher die Einführung eines freiwilligen Standards, dessen Einhaltung durch eine unabhängige Stelle überprüft wird.

 

Offener Wachskreislauf

In den Imkereien beginnt mit der Einwinterung der Bienen nun auch die Zeit der Wachsverarbeitung. Im Rahmen der Wabenhygiene sind viele Altwaben angefallen. In einigen Imkereien wartet auch das Entdeckelungswachs aus der Honigernte noch darauf, eingeschmolzen zu werden. Wer sein Altwabenwachs vom Entdeckelungs- und Naturbauwachs noch getrennt aufbewahrt, sollte es am besten auch gesondert weiterverarbeiten: Das frische Entdeckelungswachs verwenden Sie zur Herstellung von Mittelwänden; das Wachs aus den Altwaben, in denen bereits eine Mittelwand steckt, sollten Sie hingegen aus dem Kreislauf entfernen. Sie können daraus beispielsweise Kerzen herstellen.

Der Grund für diese Trennung ist, dass Rückstände aus der Umwelt und von synthetischen Varroaziden ins Wachs übergehen können. Wird das Wachs immer wieder recycelt, können sich die Rückstände darin anreichern. Indem man das Altwachs in einem offenen Kreislauf systematisch aussortiert, oder dessen Anteil zumindest immer wieder deutlich reduziert, verhindert man eine solche Anreicherung. Mit der Beschränkung auf Entdeckelungs- und Naturbauwachs erhalten Sie Mittelwände aus Wachs besonderer Qualität.

 

Ein weiteres Standbein

Auch Imker sollten verantwortungsvoll mit ihrem Wachs umgehen und Qualitätswachs produzieren. Kerzenreste oder andere Fremdmaterialien haben im Wachskessel nichts verloren. Ein mittelfristiges Ziel könnte der Auf-bau einer größeren Wachsproduktion in Deutschland sein, denn mit einer Betriebsweise ohne synthetische Varroazide, wie sie in Deutschland weit verbreitet ist, können hiesige Imker vermutlich eine besonders gute Wachsqualität liefern. Denkbar wäre beispielsweise auch der Aufbau von Wachserzeugergemeinschaften. Hierzu sollte sich die Sicht auf den Wert des Wachses ändern – sei es in ideologischer, biologischer oder auch in finanzieller Hinsicht: Bienenwachs ist ein besonderer Naturstoff, der ein wichtiger Bestandteil von Bienenvölkern ist und als Ware wieder einen guten Preis erzielt. Um das zu erreichen, sollte die Produktion von Bienenwachs entsprechenden Raum in den Imkerschulungen bekommen. Es lohnt sich also, das Schulungsprogamm gegebenenfalls um diesen Punkt zu erweitern.

 

Umfrage zu Bienenwachs

Das Deutsche Bienen-Journal führt aufgrund der aktuellen Thematik eine Umfrage über die Verwendung von Wachs und Mittelwänden in der Imkerei durch. Hierzu liegen bislang kaum Daten vor. Wir würden uns freuen, wenn Sie unter www.bienenjournal.de an dieser Umfrage teilnehmen. Wer sich zudem genauer über die jüngsten Wachsverfälschungen, deren Quellen und Auswirkungen sowie generell über das Thema Wachsqualität informieren möchte, findet dazu auf der Internetseite Informationen unter der Rubrik „Fachberichte“ im Dossier „Wachsskandal“.

Kontakt zum Autor: sebastian.spiewok@bauernverlag.de

Deutsches Bienen-Journal
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